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Organisation

Die Organisation des DICI Süd-West beruht im Wesentlichen auf folgenden Ebenen:

 

Entscheidungsebene: Das politische Komitee (CP)

Das politische Komitee stellt die Entscheidungsebene dar. Es besteht aus dem Bürgermeister und einem Schöffen einer jeden Gemeinde, dem für Raumplanung zuständigen Minister, aus Vertretern der betroffenen staatlichen Sektorpolitiken (Transport, Umwelt, Öffentliche Bauten, Straßenbau, Wohnungsbau, Wirtschaft,…) und der Prozesskoordination. Das politische Gremium prüft die von der technischen Ebene vorgelegten Projektvorschläge und unterstützt diese, gibt sie zur Nachbesserung zurück oder lehnt diese ab.

 

Koordinationsebene: Das technische Komitee (CT)

Das technische Komitee besteht aus zwei Vertretern jeder Gemeinde (technische Mitarbeiter), aus Vertretern der betroffenen Sektorpolitiken, Vertretern der beauftragten Planungsbüros sowie der Prozesskoordination. Auf dieser Ebene werden Arbeitsstände vorgestellt und inhaltlich diskutiert, Ideen in den Prozess eingebracht, die Vernetzung der Projekte unterstützt, der Prozessfortschritt kontrolliert sowie die Zusammenarbeit reflektiert. Außerdem werden hier Beschlussfassungen und Entscheidungen, die im politischen Komitee vorgelegt werden, vorbereitet.

 

Koordinationsebene: Die Prozesskoordination

Die Prozesskoordination setzt sich aus Vertretern der Abteilung für Landesplanung (MDDI) des Ministeriums für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen und den Sprechern der Arbeitsgruppen zusammen. Unterstützt wird die Prozesskoordination durch eine externe Projektsteuerung. Gemeinsam sind sie für die Koordination und Organisation des Gesamtprozesses zuständig, z.B. Erstellung von Zeit- und Finanzplänen, Organisation und Verteilung der anstehenden Arbeiten, Ansprechpartner für Beteiligte und Externe, Moderation der Arbeitstreffen, Berichterstattung der Gremiensitzungen. Unterstützt wurde die Prozesskoordination, bis 2013, durch eine externe Projektsteuerung.

Anfang 2014 haben die Partner eine Konvention für die Schaffung einer Koordinierungszelle, genannt „Büro DICI“, mit eine Vollzeit-Arbeitsstelle, die den Auftrag hat, die administrativen und technischen Aufgaben und Bedürfnisse der Konvention DICI zu leiten und zu verwalten, unterschrieben.

Dieses „Büro DICI“, in der Person des Regionalentwicklungskoordinator, hat als Aufgaben die Koordination und Organisation des Prozesses, d. h. die Entwicklung des Finanzplans und des Handlungsprogramms, die Organisation und Verbreitung der Arbeiten, die Funktion als Hauptkontaktperson für die Partner, Akteure und externe Personen, die Arbeiten der Arbeitsgruppen zu unterstützen, die Vorbereitung und Moderation der Sitzungen der Ausschüsse des CP und CT, dieses, immer in enger Abstimmung mit diesen beiden letzten.

 

Die Arbeitsgruppen

Im Rahmen der Erarbeitung der Leitprojekte wurden darüber hinaus gesonderte Arbeitsgruppen gebildet:

LP 1 - Koordination Gewerbezonen

Die Aufgaben der Arbeitsgruppe unter der Leitung der Stadt Luxemburg sind die Schaffung eines interkommunalen Gewerbeflächenpools, die Entwicklung eines Finanz- und Risikoausgleichmechanismus sowie die gemeinsame Verwaltung und Vermarktung der Flächenpotenziale.

LP2 - Gemeinsame Initiative im Wohnungsbau

Unter der Leitung der Gemeinden Hesperingen und Leudelingen verfolgt diese Arbeitsgruppe die Förderung von erschwinglichem, urbanem, nachhaltigem und alternativem Wohnungsbau, die konzentrierte Umsetzung des "Pacte Logement" sowie die Schaffung vereinfachter und verkürzter Prozeduren.

LP3 - Busnetz DICI-Raum

Die Arbeitsgruppe Busnetz wird die Durchführung der Machbarkeitsstudie zu den vom Verkéiersverbond vorgestellten Verbesserungsansätzen im zukünftigen Verkehrsnetz begleiten.

LP4 - Parkraummanagement

In Zusammenarbeit mit dem Verkéiersverbond, befasst sich die Arbeitsgruppe mit der Fertigstellung eines Leitfadens zur Anwendung und Umsetzung des im sektoralen Transportplan vorgesehenen Parkraummanagementsystems.

LP5 - Langsamverkehrsnetz

Die Arbeitsgruppe "Sanfte Mobilität" verfolgt eine bessere Zugänglichkeit der Freiraum- und Naherholungsangebote sowie die konsequente Entwicklung der sanften Mobilität als vollwertiges Verkehrsmittel.

 

Folgende fachliche Arbeitsgruppen waren für die Erstellung des PIDP (plan intégré de développement pluricommunal) zuständig:

AG Siedlung (die für die Siedlungsentwicklung zuständigen PAG-Büros der beteiligten Gemeinden): Erarbeitung von Vorschlägen zur zukünftigen Siedlungsentwicklung, Abstimmung der Bereiche Siedlung, Verkehr und Landschaft (z.B. Verteilung der Arbeitsplätze und Einwohner).

AG Mobilität (die für die Mobilität zuständigen PAG-Büros und PTV): Erstellung und Bewertung von Vorschlägen zur zukünftigen Verkehrsplanung, Entwicklungsszenarien und Verkehrssimulationen.

AG PIDP (Zusammenfassung der Arbeitsgruppen Siedlung und Mobilität in einer integrativen Arbeitsgruppe, Prozesskoordination): Interdisziplinäre Erarbeitung des PIDP, Abstimmung der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung im Sinne des Programme Directeur d'Aménagement du territoire und des IVL.

AG Parkraummanagement (MDDI, Sprecher der PAG-Büros der Partnergemeinden, PTV, R+T und die Prozesskoordination): Erarbeitung und Umsetzung des Konzeptes Parkraummanagement im Planungsraum auf der Ebene der Gemeinden.