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Die Konvention

Die Zusammenarbeit der Stadt Luxemburg, den Gemeinden Hesperange, Leudelange, Bertrange und Strassen sowie dem Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen (Abteilung Landesplanung) wird in einer sog. Konvention festgeschrieben, die von allen Beteiligten unterschrieben wird.

Die erste "Konvention für die koordinierte und integrative interkommunale Entwicklung im Südwestens der Agglomeration der Stadt Luxemburg" kurz "DICI Süd-West" (französischer Originaltitel: "Convention relative à un Développement Intercommunal Coordonné et Intégratif du Sud-Ouest de l'agglomération de la Ville de Luxembourg", "DICI Sud-Ouest") wurde bereits im Jahr 2005 für eine Dauer von fünf Jahren beschlossen. Die DICI-Konvention (2005 - 2010) war ein Novum der luxemburgischen Raumplanung, stellte sie doch die erste schriftliche Fixierung von nunmehr insgesamt vier bestehenden Konventionsgebieten in Luxemburg dar, was für die beteiligten Akteure einen neuen und ungewohnten Weg der Planung und Abstimmung bedeutete.

Um ihren Willen nach verstärkter interkommunaler und ebenenübergreifender (multilevel governance) Zusammenarbeit zu festigen, unterzeichneten die Partner am 1. Juli 2010 eine zweite Konvention, ebenfalls für die Dauer von 5 Jahren. Die bereits begonnenen Arbeiten sollen dazu vertieft und anhand strategischer Leitprojekte konkretisiert werden. Zudem sollen sie die Möglichkeiten und Modalitäten einer Festigung der Zusammenarbeit mittels einer diesbezüglich zu schaffenden administrativen und technischen Struktur prüfen.

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Ziele der Konvention sind die Verbesserung der Lebensqualität, die Bewahrung der Natur, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Zusammenhalt, für eine nachhaltige Entwicklung im Süd-Westen der Agglomeration der Stadt Luxemburg, in der die Menschen auch in Zukunft gut leben und arbeiten können sollen.

Die zweite Konvention enthält neben den dargestellten strategischen Leitprojekten auch Pflichtaufgaben für die DICI-Gemeinden, welche u.a. neben der Fertigstellung des PIDP PIDP (= Plan integré de développement pluricommunal) im Einklang mit den PAG und Plans sectoriels und der Umsetzung der Schlussfolgerungen des PIDP in die PAG auch die Umsetzung des Parkraum-mangements (PRM) vorsieht (vergleiche Artikel 4 der Konvention). Ebenso wurden die Belange Klimawandel und Leipzig Charta ergänzt.

Durch das Unterzeichnen der neuen Konvention geben sich die Partner ebenfalls die Mittel ihre Zusammenarbeit zu verbessern, sich auf eine proaktive Kommunikation der Ergebnisse des Planungsprozesses zu konzentrieren und sowohl nationale als auch internationale Erfahrungsaustausche bezüglich ähnlicher Kooperationsprojekte zu vertiefen.

Hier können Sie die französischen Originaltexte der Konventionen nachlesen:

Konvention 2005 - 2010

Konvention 2010 - 2015