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Arbeitsschritte

Als erster Schritt wurden durch die von den DICI-Partnern beauftragten PAG-Büros Raumanalysen und Überlegungen zu strategischen Entwicklungskonzepten erarbeitet und in einem technischen Bericht zusammengefasst. Dieser enthält eine detaillierte Analyse des DICI-Raums einschließlich einer umfassenden Potenzialflächenanalyse und -bewertung.

Als Basis der Workshops wurden im Vorfeld Ziele und Entwicklungsvorstellungen der Gemeinden und Ministerien abgefragt, Ziele aus den übergeordneten Planungsebenen sowie Ziele und Leitlinien aus dem bisherigen Stand des Erläuterungsberichts zusammengetragen, abgeglichen und in einem Gesamtdokument dokumentiert. Dieses bildet das Gerüst, auf dem die Arbeit in den Workshops aufbaut.

Darauf aufbauend erfolgte ein kommunikativer und kooperativer Arbeitsprozess mit den DICI-Gemeinden sowie den Vertretern der Ministerien (Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, Ministerium für Wirtschaft und Außenhandel, Ministerium für Inneres und die Großregion, Wohnungsbauministerium, Ministerium für Kultur) im Rahmen von extern konzipierten und moderierten Workshops.

• Workshop 04.03.2010 Strategische Leitprojekte

• Workshop 01.12.2010 Vertiefung des Zielsystems zur Profilierung des DICI-Raums

• Workshop 19.01.2011 Entwicklung und Verortung der Leitlinien

• Workshop 03.03.2011 Entwicklung eines Gesamtleitbilds für den DICI-Raum

Die Ergebnisse der Workshops wurden durch FIRU mbH (textlich) und die begleitenden PAG Büros (graphisch) aufbereitet und in einem Abstimmungsprozess zu einem konsensualen Ergebnis geführt, das mit dem PIDP vorliegt. Mit der Unterschrift unter dieses Beschlussdokument geben sich die DICI-Partner einen verbindlichen Rahmen für ihre künftige Entwicklung.

Das Prozesschart soll veranschaulichen, wie das Planwerk des PIDP durch wiederholtes und gegebenenfalls paralleles Durchlaufen der verschiedenen Prozessphasen (technische Vorbereitung, politische Abstimmung, Umsetzungsstrategien und Monitoring) eine kontinuierliche Weiterentwicklung erfahren kann:

 Grafik Rubrik PIDP_Arbeitsschritte

 

Umsetzungsstrategie

Die Umsetzungsstrategie soll, neben dem mittel- bis langfristigen Handlungsprogramm und den diesbezüglichen prioritär verfolgten strategischen Leitprojekten auch Sensibilisierungs-, Kommunikations- und Informationsstrategien beinhalten, die für die Umsetzung der gesetzten Ziele unabdingbar sind.

 

Monitoring

Wichtig ist die zeitnahe Initiierung eines Monitoringsystems, das den Beteiligten erlauben wird, die Effekte der umgesetzten Maßnahmen zu messen und so wertvolle Rückschlüsse für die Konzipierung der zukünftigen Handlungen liefern kann. Nur so ist auch die adäquate Anpassung der Planungen an die äußeren Entwicklungen und Veränderungen bestimmender Umstände und Faktoren möglich.

Ein erster Schritt in Richtung Monitoring ist die Teilnahme der DICI-Partner an der Testphase des Reference framework for sustainable european cities (RFSC 2011), an der neben 66 anderen europäischen Städten auch die Stadt Luxemburg als Vertreter für die DICI-Partner beteiligt ist.

Der vorliegende Prototyp des RFSC wurde 2008 unter der französischen Ratspräsidentschaft initiiert und ist mit der Beteiligung aller europäischen Mitgliedsstaaten und einigen Teststädten entwickelt worden. Es handelt sich hierbei um ein frei zugängliches Internettool, das vor allem den kleinen und mittelgroßen Städten eine freiwillige Evaluation ihrer Stadtentwicklungsstrategien ermöglichen soll und so die Umsetzung der Prinzipien der Leipzig Charta auf der lokalen Ebene fördern kann.